Björn Tischler

Dr. phil.

• Oberstudienrat / Diplom Pädagoge

• geboren 1946 in Itzehoe

• Studienleiter in der Sonderschullehrer-Aus- und Fortbildung am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) für Musik-Sonderpädagogik. Langjährige Lehraufträge an diversen Universitäten und musiktherapeutisch-orientierte Tätigkeit in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Kiel. Bundesreferent für Musik-Sonderpädagogik im Verband Deutscher Schulmusiker (VDS); Landesvorstandsmitglied im VDS und AfS (Arbeitskreis für Schulmusik). Fortbildungstätigkeit im gesamten Bundesgebiet und europäischen Ausland. Diverse Fachbuch- und Artikelpublikationen

 

Musik ist ein Kulturgut, in dem sich Entwicklungen und Traditionen widerspiegeln, die unsere gesellschaftliche Identität ausmachen. Aber nicht nur deshalb gebührt ihr ein entsprechender Platz in der schulisch-fachlichen Bildung aller Kinder und Jugendlichen. Sie ist darüber hinaus ein geeignetes Medium, sich mit anderen Bereichen zu verbinden, gemeinsames Erleben und Erfahrungen zu ermöglichen, die sich nicht auf die Vermittlung kognitiver Inhalte beschränken.

Die musikalische Praxis lässt sich optimieren, wenn sie ganzheitlich, elementar und erlebnisorientiert auf die Zielgruppe ausgerichtet ist, so dass über möglichst vielfältige Zugangsweisen zu Musik individuelle Präferenzen berücksichtigt werden können. Im Hinblick auf die Zunahme an heterogenen Lerngruppen (Integration / Inklusion) sollten die Möglichkeiten genutzt werden, Musik auch als Mittel der Entwicklungsförderung einzusetzen. Im Sinne einer Musikalisierung der Schule kann Musik als (Lern-)Element auch andere Unterrichtsfächer bereichern. Darüber hinaus gilt es Raum für fächerübergreifendes Lernen z.B. im Rahmen von (Musical-, Musiktheater-) Projekten zu schaffen.

Artikel von Björn Tischler bei Fidula