Contredanses (Tanzen mit Mozart, Band 2 + CD)

Contredanses (Tanzen mit Mozart, Band 2 + CD)

Tanzvergnügen der Mozart-Zeit: Kontratänze • Tanzbeschreibungen • Historisches

Art.-Nr.: 857

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Lassen Sie sich begeistern von der lebendigen Frische dieser geselligen Tänze mit Mozarts einmalig schöner Tanzmusik!
-- Tanzbeschreibungen und CD -

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Detailinformationen

Contredanses (Tanzen mit Mozart, Band 2 + CD)

Tanzvergnügen der Mozart-Zeit: Kontratänze • Tanzbeschreibungen • Historisches

Tanzvergnügen der Mozart-Zeit: Kontratänze • Tanzbeschreibungen • Historisches

 

Tanzbeschreibungen und CD

 

Tauchen Sie musikalisch und tänzerisch ein in die zauberhafte Atmosphäre der Ballsäle zur Zeit der Klassik in ihrer Hochblüte. Lassen Sie sich begeistern von der lebendigen Frische dieser geselligen Tänze mit Mozarts einmalig schöner Tanzmusik!

 

Diese Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängerbands „Tanzen mit Mozart“ ist ein einzigartiges Handbuch zum historischen Kontratanz. Hier finden sowohl interessierte Anfänger wie auch erfahrene Tanzleiter eine Fülle von Informationen zu gesellschaftlichen Hintergründen, Tanzgewohnheiten und Tanzanlässen als Anregung für die eigene Arbeit. Viele Themenbereiche rund um den Kontratanz der Mozart-Zeit sind hier erstmals gesammelt verfügbar und mit Original-Zitaten anschaulich dargestellt.

 

Im ersten Teil des Buches finden Sie:

• Wissenswertes zur Kultur des Kontratanzes von ca. 1750-1801

• zahlreiche Zitate aus Tagebüchern, Briefen und Tanzmeister-Lehrwerken zu allen Themenbereichen rund um den Tanz

• Abbildungen zum Wandel der Mode zwischen 1780 und 1800.

 

Der zweite Teil bietet Ihnen:

• 12 Tänze mit übersichtlicher Beschreibung

• Abbildungen der historischen Tanzbeschreibungen mit Original-Zeichnung

• Noten zu sieben Kontretänzen von Mozart

• ausführliche Anleitung der Kontratanz-Schritte

 

Die CD enthält sieben Kontretänze von Mozart, mitreißend zum Tanz eingespielt von der „Salzburger Hofmusik“ in historischer Aufführungspraxis unter der Leitung von Wolfgang Brunner. Speziell für die Tanzpraxis gibt es jeden Tanz zweimal auf der CD; jeweils in einer kurzen Version mit 3 Durchspielen sowie zusätzlich in einer längeren Fassung.

 

Die Tänze auf der CD:

Wolfgang Amadeus Mozart

KV 462 Nr. 1, 2, 4, 5 • KV 267 Nr. 1, 2 • KV 101 Nr. 2

Zusatzinformation

Untertitel Tanzvergnügen der Mozart-Zeit: Kontratänze • Tanzbeschreibungen • Historisches
Autor Verena Brunner
ISBN 13 Nein
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Kundenmeinungen

Kundenmeinungen 5 item(s)

Um viele Tanzschritte und „50 dugatten“ leichter Reinhard Kriechbaum , am 20.02.2015
„Wie lange dauert eine Anglaise?“, „Wie viele Schritte hat eine Tour?“. Das wären Ideen für ultimativ letzte Fragen in der Millionenshow. Stammen sie aus einem Lexikon unnützen Wissens? Im Buch „Contredanses. Tanzvergnügen der Mozart-Zeit“ finden wir sie beantwortet.

Dass viel getanzt worden ist in der Mozart-Zeit ist keine Neuigkeit. Die Briefe der Familie Mozart sind voll von einschlägigen Notizen und Anmerkungen. Uns heutige Betrachter von Tanz-Rekonstruktionen hauen die damaligen „Kontratänze“ nicht vom Hocker. Seit man sich im Walzertakt dreht, wirkt das gezierte Figurengehen nicht mehr ganz so sexy. Aber im ausgehenden 18. Jahrhundert hatten Tanzveranstaltungen mit solchen organisierten Gruppentänzen noch hohen Vergnügungswert und sie hatten auch nicht geringen sozialen Stellenwert: Die Kenntnis der Tänze gehörte quasi zur Allgemeinbildung besserer Stände und die „Redoute“ war ein Anlass, da Adel und gehobenes Bürgertum einander hautnah begegnen, unverkrampft ins Gespräch kommen konnten.

Selbst der gestrenge Erzbischof Colloredo förderte solche Begegnung, ganz im Sinn der Aufklärung. „In Tanzgesellschaften ist man allemal freundlich und gefällig“, so ein buchschreibender Tanzmeister 1801. Man nehme „eine Freiheit an, (…) die in gesellschaftlichen Zirkeln stets das Angenehme zum Vergnügen Aufmunternde schafft“.
„Das Fräulein ist da nicht mehr als das Bürgermädchen und der Hofrath, der Offizier nicht mehr als ein Subaltern.“ Wir sind kurz nach der französischen Revolution, und da kann man sich eben in das unter der Etikette der Konvention wunderbar verborgen gehaltene Subversive gut hinein versetzen. „Nirgends ist die Aristokratie lästiger und zerstörender als im Tanze.“

Die Salzburger Tanzpädagogin Verena Brunner ist eine, die die Tänze der Epoche nicht nur theoretisch studiert, sondern zu vielen Gelegenheiten, oft mit Kindern, aber auch mit Erwachsenen im Wortsinn „durchgespielt“ hat. „Tanzen mit Mozart“ hieß ihr 2001 erschienenes erstes Buch zum Thema. Nun also „Contradanses“: eine gründliche historische Materialsammlung mit unzähligen Briefzitaten, aber eben auch ein Buch mit sehr genauen Beschreibungen und Anleitungen, in denen sich die Praxisnähe der Autorin spiegelt. Verena Brunner hat gediegene Quellenkenntnis. Allemande, Quadrille, Anglaise oder Country Dance – all das wird unter „Kontratanz“ subsummiert und die Terminologie stiftet nicht selten Verwirrung. Verena Brunner weiß die Dinge aber einzuordnen, sie hat die Tanzmeisterschriften studiert, sie weiß diese Partituren für die Beine auch zu lesen und praktisch umzusetzen. Mit dem Buch in der Hand – na ja, besser vielleicht im Kopf – kann man sich jedenfalls ans Tanzen machen.

Ein gutes Drittel machen Briefstellen aus, wobei vor allem die Tagebücher des Joachim Ferdinand von Schidenhofen, eines Hofbeamten am fürsterzbischöflichen Hof und Freundes der Familie Mozart, offenbar eine Informations-Goldgrube darstellen. Sehr anschaulich, was wir über die Tanzgepflogenheiten damals erfahren. Übrigens war bei der „Redoute“ zuerst gar nicht das Tanzen das Haquptthema. Man traf sich, um dem offiziell verbotenen Glücksspiel „Pharao“ zu frönen. Eine Beobachtung Mozarts bei einer solchen redoute: Seine hochfürstliche Gnaden sei „um 50 dugatten leichter“ geworden. Der gestrenge und angeblich so knausrige Fürsterzbischof Colloredo (ver)spielte also auch gelegentlich.

Die Autorin hat auch im Journal des Luxus und der Moden geblättert, so dass wir uns ein Bild von der Mode der Zeit machen können. Vor allem wendet sich das Buch freilich an Leute, die es mit dem Tanzen ernst meinen und womöglich gar selbst versuchen wollen. Noten gibt es, und eine CD (mit Aufnahmen der Salzburger Hofmusik) obendrein.

Ein Laie mit mit stocksteifem Gemüt und zwei linken Beinen (dazu bekennt sich der Autor dieses Beitrags), liest in dieses Buch hinein wie in eine Sammlung exotischer Reisebeschreibungen und Kochrezepte. Könnte aber eh wirklich ganz lustig gewesen sein…
(Rezension auf www.DrehPunktKultur.at vom 17.2.2015)
Breiter kulturgeschichtlicher Kontext, fundierte Tanzbeschreibungen und Musik im tanzgerechten Tempo Marie-Claire Bär Le Corre , am 13.01.2015
Nach ihrem 2006 in zweiter Auflage erschienenen Buch „Tanzen mit Mozart“ legt Verena Brunner mit den „Contredanses“ einen, wie der Untertitel mitteilt, zweiten Band zu dieser Publikation vor. Tatsächlich jedoch handelt es sich um eine erheblich erweiterte Fassung mit neuem Material zu Kontratänzen im praktischen Teil.
Umfasste die Darstellung des historischen Kontextes für die Tanzkunst im ersten Band lediglich vier Seiten und wies es damit als praxisorientierte Tanzanleitung aus, so ist nun der erste Teil, „Historisches zum Kontratanz“, auf 132 Seiten angewachsen und bildet ein Kompendium zum kulturgeschichtlichen Umfeld, das alle wesentlichen Aspekte der Tanzpraxis zur Zeit Mozarts umfasst: Jeweils ein eigenes Kapitel ist den Typen von Tanzveranstaltungen, dem Tanzrepertoire, sozialen Regeln beim Tanz, der Terminologie des Kontratanzes, seinen verschiedenen Varianten, den Bezeichnungen der Schritte, der Musik und nicht zuletzt der zeitgenössischen Mode gewidmet. Dabei liegt ein starker Akzent auf dem gesellschaftlichen Umfeld Salzburgs, was nur auf den ersten Blick eine Einschränkung zu sein scheint, denn aus den Hauptquellen, dem Tagebuch Joachim Ferdinand von Schidenhofens, eines Beamten am Hof des Fürstbischofs und den Briefen der Familie Mozart im Verein mit sieben Kontratänzen W.A. Mozarts ergibt sich ein kohärentes Bild. Zitate anderer Tanzmeister und Beschreibung von Tanzanlässen anderenorts, so in München und Wien, ergänzen das Bild über den Salzburger Raum hinaus.

Für die auf 90 Seiten niedergelegten Tanzbeschreibungen greift die Autorin auf ihre im ersten Band bewährte synoptische Darstellung zurück, wobei sie die dort gegebenen „Erklärungen zum Verständnis der Tanzbeschreibungen“ offenbar voraussetzt und damit demjenigen, der anhand des zweiten Bandes seine ersten Schritte wagen will, die Anschaffung des ersten Buches dringend nahelegt. Der Ablauf eines Tanzes ist in einer mehrspaltigen Darstellung, bei der sich Skizzen und verbale Beschreibungen ergänzen, in seine einzelnen Elemente zerlegt. Dabei handelt es sich jeweils um Rekonstruktionen, die anhand der im Faksimile beigegebenen Originalbeschreibungen überprüft werden können.
Ein Notenteil am Ende bringt sieben Kontratänze W.A. Mozarts (aus KV 101, 267 und 462), die auf der beiliegenden CD von der Salzburger Hofmusik unter der Leitung von Wolfgang Brunner eingespielt sind – und zwar in tanzgerechtem Tempo, was für dieses Buch zu erwarten war, aber umso erfreulicher ist, als dies im Bereich von CD-Einspielungen historischer Tänze leider immer noch keine Selbstverständlichkeit ist.
(Dozentin für historische Tänze in der Hochschule für Musik Nürnberg)
Glückwunsch! Ingrid Engel , am 04.09.2014
Ich habe es mit großer Freude gelesen und bin begeistert! Dieses Opus ist eine Bereicherung und eine professionelle Ergänzung der einschlägigen Literatur. Noten- und Schrittmaterial sind sorgfältig aufbereitet und verständlich in Wort, Bild und choreografischen Zeichnungen dargestellt.
Wertvoll sind die historischen Informationen über Gesellschaft, Musik und Tanz der Mozartzeit. Dem Verlag ist besonders zu danken für die farbigen Abbildungen, denn sie vermitteln eine lebendige Vorstellung dieser Zeit. Die Original-Zitate sind eine unterhaltsame Lektüre, z.B. der Mozartbrief S.33...
Das Buch ist allen Tanzleitern zu empfehlen, weil es Lust macht auf gemeinsames Tanzen in kleinen oder größeren Gruppen, auch mit Kindern und Jugendlichen...
Die Einspielung der Tänze durch die Salzburger Hofmusik in historischer Aufführungspraxis unter der Leitung von Wolfgang Brunner, mit durchaus virtuosen Elementen, ist besonders gelungen.
Wärmstens zu empfehlen Martin Rösler , am 18.08.2014
Verena Brunner ist eine Tanzpädagogin, die sich intensiv um das Studium von Original-Quellen kümmert. Ihr Buch setzt das erste erfolgreiche Bändchen „Tanzen mit Mozart“ fort und ergänzt es auf vielfältige Weise. Zum einen enthält es ausführliche und sehr gut nachvollziehbare Beschreibungen von 12 Tänzen - zum Teil mit Faksimile-Abbildungen aus den Original-Quellen sowie Variationsmöglichkeiten und Anregungen, aus dem Schrittmaterial der Zeit selbst schöpferisch tätig zu werden.
Daneben findet man eine große Fülle weiterer wertvoller und interessanter Informationen:
Aus einer Vielzahl von Tanzlehrbüchern der Zeit werden die Tanzschritte zusammengetragen und ihre unterschiedliche Beschreibung bei den verschiedenen Autoren analysiert und verglichen.
Auch zur Musik findet man genaue Angaben, Tempo und Besetzungsmöglichkeit werden genauer beschrieben.
Darüber hinaus gibt die Autorin einen umfassenden Einblick in das kulturelle Umfeld: Tanzgelegenheiten( Bälle, Redouten, … ) und das Tanzrepertoire werden ebenso beschrieben wie Regeln zur Kleidung, zur Aufforderung zum Tanz, zu den Reverenzen vor und beim Tanz.
Auch der Mode ist ein längeres Kapitel mit vielen farbigen Abbildungen gewidmet.
Das ganze Buch ist geschmückt mit aussagekräftigen Abbildungen und Originalzitaten aus den diversen Tanzlehrbüchern, Briefen und anderen Quellen, die die Autorin intensiv durchforscht hat.
Auf der dazugehörigen CD sind 7 verschiedene Mozart-Tänze in jeweils 2 verschiedenen Variationen von der Salzburger Hofmusik unter Wolfgang Brunner eingespielt. Ein pures Hörvergnügen! Und wer selbst musizieren will findet im Anhang des Buches zu allen Tänzen auch die Noten im 3-stimmigen Streichersatz!
Das Buch kann allen, die sich mit der Tanzkultur der Mozart-Zeit umfassend beschäftigen wollen, wärmstens empfohlen werden.
(Rezension auf www.lag-tanz-bw.de)
Interessant und kurzweilig Christel Stolze-Zilm , am 11.08.2014
Welch ein Glück, dass es immer noch Verlage gibt, die ihrem Anspruch nach hoher Qualität treu bleiben! Verena Brunners "Tanzvergnügen der Mozartzeit" gehört dazu.

Gute Musiken und Tanzbeschreibungen, dazu viele Bilder, Zitate und Hintergrund-Informationen, die ein lebendiges Bild der Zeit vermitteln. Vergnüglich zu lesen.

(Tanzlehrerin aus Berlin)

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