Gesang der Elemente (Buch incl. CD)

Gesang der Elemente (Buch incl. CD)

für Kinder- oder Jugendchor, Sprecher, Violoncello und Klavier

Art.-Nr.: 208

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Chorlieder zum Thema Mensch und Natur für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren
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Detailinformationen

Hörbeispiele

  • Rede des Häuptlings Seattle
  • Das Wasser
  • Der Wind
  • Das Feuer
  • Die Erde
Gesang der Elemente (Buch incl. CD)

für Kinder- oder Jugendchor, Sprecher, Violoncello und Klavier

Nach Worten des Indianerhäuptlings Seattle

 

Kann man seine Heimat verkaufen? Den Himmel? Das Wasser? Die Erde? Den Wind?

 

Auf diese Frage antwortet Häuptling Seattle dem Präsidenten der Vereinigten Staaten in einer historischen Rede, gehalten im Jahr 1854. Die vier Sätze des Chorliederzyklus „Gesang der Elemente“ gestalten in freien poetischen Texten den Grundgedanken dieser Rede, deren genauer Wortlaut nicht überliefert ist: die Achtung vor der Natur in ihren Erscheinungsformen Wasser, Feuer, Erde und Wind. Die leichten bis mittelschweren, klangvielfältigen Musikstücke für zwei gleiche Stimmen, begleitet von Cello und Klavier, eignen sich für Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren und bilden eine gelungene Einheit aus Text und Musik, deren musikalischer und inhaltlicher Sinn sich unmittelbar erschließt. Flankiert werden die Stücke mit gesprochenen Textauszügen einer Überlieferung der Rede Seattles. Musikalische und textliche Darstellung wollen zeigen, dass nicht der Mensch uneingeschränkt über die Natur herrscht, sondern vielmehr, dass alles Leben aufgehoben ist in dem Kosmos der Elemente zwischen heller Leichtigkeit und unbezähmbarer Wildheit.

 

Der Zyklus eignet sich mit einer Aufführungsdauer von ca. 15 Minuten für die Verwendung im schulischen wie im außerschulischen Rahmen, als Bestandteil eines Konzertprogramms ebenso wie als Highlight eines Projekts zum Thema „Mensch und Natur“.

Die CD enthält alle Songs und Playbacks.

Zusatzinformation

Untertitel für Kinder- oder Jugendchor, Sprecher, Violoncello und Klavier
Autor Annemarie Hoff, Stefan Lindner
ISBN 13 978-3-87226-208-0
Lieferzeit 2-3 Tage

Kundenmeinungen

Kundenmeinungen 1 item(s)

Dem kann sich keiner entziehen Stella Antwerpen , am 24.10.2019
Häuptling Seattle (1786 – 1866) antwortete 1854 dem Präsidenten der Vereinigten Staaten in einer historischen Rede auf das Angebot, das Land der Indianer aufzukaufen. Diese eindrücklichen Worte des Häuptlings, nach dem die größte Stadt im Nordwesten der USA benannt wurde, beschäftigen die Menschheit auch dieser Tage. Der Häuptling stellte die entscheidenden Fragen: Wie kann man den Himmel kaufen? Die Fruchtbarkeit der Erde? Das Wasser? Den Wind? Seattle bemerkt: «Die Luft und das Glitzern des Wassers gehören keinem, wie kann man sie da abkaufen?»

In einer Zeit, in der verschwenderisch mit den Ressourcen dieser Welt umgegangen wird, erinnern Annemarie Hoff (*1961) und Stefan Lindner (*1982) im «Gesang der Elemente» an die Rede des Häuptlings Seattle. Der Chorliederzyklus für die Besetzung Kinder- oder Jugendchor, Sprecher, Violoncello und Klavier richtet sich an SängerInnen zwischen 13 und 15 Jahren. Für die Instrumentalgruppe können ebenfalls fortgeschrittene SpielerInnen dieser Altersgruppe ausgewählt werden. Neben dem Notentext liegt dem Heft eine Demo-CD bei, welche die Sprechtexte sowie die vier Chorlieder beinhaltet – sowohl als reine Instrumentalversion wie auch mit Gesang.
Die Chorstücke haben für Jugendliche dieses Alters ein angemessenes Niveau, sie sind gefällig, dabei jedoch nicht simpel und musikalisch effektvoll gestaltet. Die vielseitigen harmonischen Farben des ersten Liedes «Das Wasser» lassen die ZuhörerInnen tief eintauchen und verklanglichen die Eigenschaften des Wassers in einer fließenden Klavierbegleitung sowie einer umspielenden Legato-Stimme des warmen Cellos. Der fragile Gesang schwebt gleichsam über der Oberfläche des beschriebenen Flusses. Die Schnelligkeit und das Perlen der Wellen werden ebenso wie der Regensturm lautmalerisch vertont.
«Der Wind», das zweite Lied, ist in der Klavierbegleitung durch vorbeihuschende Achtel-Triolen dargestellt. Der Chorsatz entfaltet sich hier durch einander nachfolgende Einsätze. Die Vertonung des Feuers im dritten Lied gibt dem Cello Raum zur Entfaltung. Die Sechzehntel-Bewegung im Cello zu Beginn mag an ein loderndes Feuer erinnern. Der Chor ist hier zweistimmig angelegt.
Im letzten Lied «Die Erde» spielt das Klavier versöhnliche Klänge zum Abschluss des kleinen Elemente-Zyklus. Die Güte der Erde gibt dem Menschen Schutz: «Wer müde ist vom langen Tage, der findet Schlaf in ihrem Reich.»

Die Worte Seattles in Kombination mit populär gefälliger, von Jugendlichen gesungener Musik, einem ausdrucksstarken Klavier sowie einem warmen Violoncelloklang geben der Botschaft den Charakter von etwas Ewigem, dem sich keine und keiner recht entziehen kann.
Rezension in: „Neue Chorzeit“ 11/2019

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