Kunterbunt (Musical) - Grundschule

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Ein kunterbuntes Musical in Frankreich Ecole Elémentaire Jules Ferry, Kinder der 4. und 5. Klasse (CM1 SI und CM2 SI) , am 26.07.2018
Kunterbunte Kinderkommentare aus Frankreich

von deutschlernenden Schülern und Schülerinnen der Ecole Elémentaire Jules Ferry,
einer Grundschule mit deutscher Sektion, in Châlons-en-Champagne

Kunterbunt

„Ich habe mich in meiner Farbe wiedergefunden.“

„Es war eine gute Idee, ein deutsches Musical aufzuführen.“

„Die drei Farben waren gut durchdacht.“

„Es hat mir gefallen, dass jede Farbe einen Charakter hatte.“

„Wir hatten alle eine Rolle oder etwas auf der Bühne zu tun. Wir haben uns gegenseitig geholfen vor und bei der Aufführung und gelernt, dass wir zusammen mehr erreichen. Die Geschichte hat eine schöne Moral.“

„Das Musical ist sehr fröhlich und die Geschichte ist lustig.
Das Publikum hat gelacht, sich gefreut und applaudiert.“


Sprache

„Wir haben Deutsch beim Spielen gelernt.“

„Wir haben viele neue Vokabeln gelernt und konnten uns diese durch das Singen schneller und langanhaltender merken.“

„Kunterbunt hat mir geholfen, meine Aussprache zu verbessern.“

„Ein Musical aufzuführen, war eine schönere Art, Deutsch zu lernen.“

„Es hat Spaß gemacht, Deutsch vor einem richtigen Publikum zu sprechen.“

„Kunterbunt war unser größtes Projekt im Deutschunterricht.“

„Wir mussten den Text wirklich verstehen, um das Stück gut zu spielen.“


Musik

„Ich habe die Freude beim Singen gespürt.“

„Die Lieder waren nicht zu lang und nicht zu kurz.“

„Die Musik ist rhythmisch und ausdrucksstark.“

„Man erkennt durch die Musik alle Gefühle der einzelnen Farben und wir konnten uns mit unserer Farbe identifizieren.“

„Es gab mindestens ein Lied, das zu einem von uns passte.“



Gruppendynamik

„Alle haben ihr Bestes gegeben.“

„Wir hatten viel Spaß und dank des Musicals wurden unsere beiden Klassen unterschiedlichen Alters zum ersten Mal zusammengeführt. Wir konnten miteinander arbeiten.“

„Wir haben Lust bekommen weiter Theater zu spielen.“

„Es hat dem Publikum gefallen und wir waren motiviert, unser Bestes zu geben.“

„Wir haben Theaterspielen gelernt und konnten improvisieren, falls etwas nicht so lief, wie wir es wollten.“

„Man hat nicht nur an sich gedacht, sondern auch an die Anderen.“
besonders hell leuchtender Stern am Kindermusikal-Himmel G. Kaltenbach , am 05.12.2017
"Kunterbunt" von Markus Voigt und Gabriele Fehrs ist ein tolles Stück, bei dem für mich alles stimmt und mit dem meine inklusive Musikalgruppe im Grundschulalter ganz viel Spaß hatte.
Das eigentlich ernste Thema (Wie lebt man Verschiedenheit?) kommt leicht und spielerisch rüber. An keiner Stelle mit erhobenem Zeigefinger und pädagogisch verkrampft.
Das Stück hat eine übersichtliche Struktur; zunächst verstehen sich alle Farben und zeigen ein buntes Durcheinander, dann distanzieren sie sich voneinander, erstarren, versteinern und ergrauen, um schließlich festzustellen, dass das Leben nur gemeinsam bunt und schön sein kann. Der König, der über die bunten Farben herrscht, durchläuft selbst diesen Prozess vom unreflektierten Durcheinander über den egoistischen Rückzug bis hin zum bewussten Miteinander.
Diese Idee der inklusiven Gesellschaft übersetzt Markus Voigt in wunderbare Musik, phantasievoll, spannend, mitreißend, träumerisch, kunstvoll, in manchen Momenten sogar magisch. Nie belanglos, nie kindisch. Blau, Rot und Gelb erhalten musikalisch und psychologisch einen sehr unterschiedlichen Charakter und speziellen Charme, sanft, ruhig, wild, laut, eitel, fröhlich. Die Kinder entdeckten "ihre" Farbe und spielten sie hingebungsvoll, Abgrenzung, Annäherung und frohes Miteinander war choreografisch sehr gut umsetzbar.
Die Bühne war bunt, ein riesengroßer Regenbogen, die Kostüme aus bunten Tüchern und die Aufführung ein richtig großes Erlebnis für alle.
Kunterbunt in Chile Theresa Kruse , am 09.06.2016
Dank großzügiger Unterstützung des Fidula-Verlages hatte ich die Möglichkeit, das Musical „Kunterbunt“ von Gabriele Fehrs und Markus Voigt ins Spanische zu übersetzen und es während meines Berufsfeldpraktikums im Rahmen meines Studiums in Musikpädagogik mit einer Gruppe von 15 Kindern im Alter von 7- 12 Jahren in der Agüita de la Perdiz in Concepción de Chile einzustudieren und aufzuführen.

Ich arbeitete dort in einem Centro Comunitario der Lutherschen Kirche, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kinder und Jugendlichen des doch sehr armen und eher bildungs- fernen Viertel in ihren Persönlichkeiten zu stärken, ihnen ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln und sie vor allem von der Straße bzw. vom Fernseher zu holen. Ich arbeitete dort unter schwierigen Umständen, denn wir hatten sowohl begrenzte finanzielle Mittel und die Teilnehmer des Projektes konnten aus privaten Gründen nur sehr unregelmäßig kommen. Ich habe gerade dieses Musical ausgewählt, da es sich durch sich flexibel an die Bedürfnisse der Kinder anpassen lässt und nicht zu lang ist. Außerdem ist ein eher leichteres Musical, mit eingängigen und einfachen Melodien. Ebenfalls konnte man sich bei diesem Musical die Freiheit herausnehmen, die Akteure an die Anzahl der Kinder anzupassen. Es ist sowohl für sehr große Gruppen mit unterschiedlich begabten, ja sogar für Kinder mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung machbar, als auch für kleine Gruppen. Da ich in der Vorbereitung des Musicalprojektes noch nicht wusste, welche Gruppe mich erwartet, erschien mir diese Flexibilität sehr sinnvoll.

Der Probenzeitraum war auf sechs Wochen angesetzt, in denen wir montags am Bühnenbild bastelten, mittwochs die Chorstücke einstudierten, donnerstags die szenischen Proben machten und freitags die verschiedenen Tänze übten. Erst in den letzten drei Proben wurde das ganze Stück dann zusammengesetzt und als Durchlauf geprobt. Da es in der kurzen Zeit und von den Ressourcen her nicht möglich war, eine Band zusammenzustellen, wurde die Aufführung mithilfe der Playback-CD durchgeführt. Dies war sehr hilfreich, denn so konnten sich die Kinder schon von Anfang an die Abläufe der Lieder, die verschiedenen Intros und die Übergänge zu den Tänzen gewöhnen. Außerdem hat die Playback-CD den Kindern ein Gefühl von Professionalität vermittelt, was sie sehr genossen haben. Ich hatte im Vorfeld, in Anlehnung an die deutsche Version der Übe-CD die verschiedenen Songs auf Spanisch eingesungen und mit dem Playback zusammengemischt. So konnte ich den Kindern ebenfalls eine Übe-CD an die Hand geben, sodass sie zuhause trainieren konnten, was sich als sehr hilfreich erwiesen hat, denn wir hatten ja effektiv nur 5 Chorproben. Neben der Übe-CD erhielten alle Kinder auch eine Mappe mit dem kompletten spanischen Libretto, sodass sie ihre Parts selbst zuhause lesen konnten.
Die Aufführung selbst wurde mit einem recht spartanischen Bühnenbild (einem selbstgemalten Regenbogen aus Stoff, der an der Decke hing und mit Wolken und Sonne aus Pappe dekoriert war; einem Fluss aus blauen Krepppapier nebst selbstbemalten bunten Steinen, die gleichzeitig auch das Ende der Bühne markierten; Vielen Luftballons an den Wänden und einem alten Holzstuhl als Thron. Eine Bildschirmpräsentation strahlte per Beamer blaue, gelbe und rote, sowie kunterbunte Hintergrundbilder an die weiße Wand) durchgeführt und war ein voller Erfolg, denn die Kinder sind in der gesamten Zeit über sich hinausgewachsen, haben hart gearbeitet, sehr viele neue Fähigkeiten erworben, ihre Persönlichkeit weiterentwickelt und am Ende ein wunderschönes Ergebnis präsentiert, das sich in Anbetracht der kurzen Probenzeit wirklich sehen lassen konnte, und das in dieser Form in der Agüita de la Perdiz noch nie gezeigt wurde.

Ich kann dieses Musical nur weiterempfehlen für Projekte, in denen wenig Zeit, begrenzte Ressourcen und eine bunt gemischte Gruppe zur Verfügung stehen.

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