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Das geheime Leben der Piraten (Musical)

Kundenmeinung (erstellt am 9. Juni 2016):
Hier gibt es viel Musik, die auch für Jungen attraktiv sein dürfte. Und das nicht nur wegen der Thematik, sondern weil man auf der CD singende Jungen erlebt (und Mädchen natürlich auch) und weil die Musik einfach wunderbar nach Piraten, Holzbein, Augenklappe, geblähten Segeln und wankenden Planken klingt.
In den Eigenkompositionen greift der Autor auf verschiedene Stile zurück (vom Reggae bis – natürlich – zum Shanty) und ergänzt diese durch Traditionals (z. B. eine provenzalische Volksmelodie), die in ihrem Ausdruckscharakter einfach stimmig sind.
Arrangement und Musikproduktion sind mitreißend und lebendig. Dass die Musik der Kinderstimme adäquat gesetzt ist, ohne sie zu unterfordern, oder dass mehrfach Zweistimmigkeit angeboten wird, ist genauso erfreulich, wie die Möglichkeit, einfach mal zu grölen, die es ebenfalls gibt.
Es werden vom Autor viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zur Aufführung des Musicals vorgestellt, sodass die Lehrkraft die Einstudierung ganz auf die Gruppe abstimmen kann. So kann das Musical choristisch mit Playbacks aufgeführt werden, aber auch wahlweise wiederum mit vielen Solisten.
Es können aber auch eigene Instrumente eingesetzt werden, besonders Blockflöten und Tin Whistles (daher „Musical mit Pfiff“!).
Dazu gibt es zu jedem einzelnen Lied auch noch weitere Gestaltungsvorschläge z. B. für Bewegungsgestaltung auf der Bühne.
Auch wenn man nicht das ganze Musical aufführen möchte, sondern nur ein paar Piratenlieder für eine Unterrichtseinheit zum Thema sucht, kann man hier fündig werden.
Drei der Piratenlieder finden sich auch in dem Heft „Musical-Hits für die Grundschule“, in dem Ausschnitte aus 19 bei FIDULA erschienenen Musicals oder Mini-Musicals vorgestellt werden, die einerseits einfach so funktionieren und andererseits Lust machen sollen auf das jeweilige Gesamtwerk.
Zu beiden Werken kann man zusätzliche Notendateien erwerben – so dass eine Loslösung von der Playback-CD leichter möglich wird.
(Rezension in „Grundschule Musik“ 1/2012)