tanze! (Buch)

tanze! (Buch)
Art.-Nr.: 577

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Tanzideen für den Unterricht von den ersten Versuchen bis zur ausgereiften Gestaltung.

Für den Sport- und Musikunterricht im Kindergarten und in Grund- und weiterführenden Schulen. Für die tänzerisch-musikalische Arbeit im Sportverein, in privaten Tanz- und Ballettschulen mit offenem Konzept und in der Erwachsenen- und Seniorenarbeit.

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Detailinformationen

tanze! (Buch)

Tanzideen für den Unterricht von den ersten Versuchen bis zur ausgereiften Gestaltung

 

Buch, 64 Seiten

 

Welche Ausdrucksmöglichkeiten hat mein Körper?

Dieser Frage nachzugehen finden schon Kinder ab dem Kindergartenalter spannend. Susanne Cistecky zeigt, dass Menschen jeden Alters tanzen können. Mit Freude an der Bewegungsimprovisation ist es möglich, den eigenen Bewegungsstil zu finden.

Die Methode: Ein Musikstück anhören, spontane Bewegungen ausprobieren und darüber sprechen. Aus den Tanz- und Bewegungsaufgaben ergeben sich kleine Tanzsequenzen, die wiederum zu einer Choreographie zusammengetragen werden können. Die Autorin bietet keine komplex festgelegten Schrittfolgen, sondern gibt zu jeder Musik nach Alter und Schwierigkeitsgrad variierte Bewegungs- und Tanzaufgaben. Diese haben einen thematischen Schwerpunkt (z.B. Schwingen, Hüpfen, Bewegungsgegensätze) oder assoziativen Charakter (Bilder, Situationen, Spielideen). So entstehen Bewegung und Tanz wie von selbst.

 

Die Musik stammt von dem Komponisten und Musiker Norbert Braun, der die Stücke in Zusammenarbeit mit der Autorin entwickelt hat. Einige Musiktitel erklingen in Doppelversion als einfache und als differenzierte Fassung. Für den Sport- und Musikunterricht im Kindergarten und in Grund- und weiterführenden Schulen.

 

Für die tänzerisch-musikalische Arbeit im Sportverein, in privaten Tanz- und Ballettschulen mit offenem Konzept und in der Erwachsenen- und Seniorenarbeit.

 

INHALT

Der Läufer · Einen großen Koffer packen · Einen kleinen Koffer packen · Einen kurzen Blick werfen · Einen langen Blick werfen · Blow Up! · Das Pendel · 4/4- und 5/4-Takt-Gespräch · Der Eine und der Andere · Dreier-Etüde 1· Dreier-Etüde 2 · Der Tupfer · Ge-Wichtig 1· Ge-Wichtig 2 · Hüpf und spring im Kästchen! · Gerade-Wegs kurvig 1· Gerade-Wegs kurvig 2 · Sieben auf einen Streich · Der Harlekin

Zusatzinformation

ISBN 13 978-3-87226-577-7
Autor Susanne Cistecky
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Kundenmeinungen 3 item(s)

"sehr bereichernde Veröffentlichung" Ulrike Meyerholz und Susi Reichle , am 26.08.2008
Die mühevolle und oft vergebliche Suche nach geeigneter Musik für besondere Bewegungsqualitäten war auch bei Susanne Cistecky der Impuls, den Komponisten Norbert Braun mit der Umsetzung ihrer Ideen zu beauftragen. Aus dieser Zusammenarbeit sind 19 Einspielungen entstanden, die sich zwischen fröhlichem Latinpop, raffinierten Synthesizer-Kreationen, geheimnisvollen Klanglandschaften und frechen Geräuschkollagen bewegen. Sie sind wohltuend abwechslungsreich arrangiert und motivieren unmittelbar zum Bewegen und Tanzen. Dynamische Gegensätze wie „träge-sprunghaft“ werden durch eine originelle Musik „tanzbar“ gemacht. Seltene Taktarten und -wechsel, wie z. B. ein regelmäßiger Taktwechsel zwischen einem Vierviertel- und Fünfvierteltakt, fordern das aufmerksame Hören und ermöglichen (aufgrund ihrer Spezifik) besondere Improvisations- und Gestaltungsergebnisse. Dabei kommen aber auch Musikbeispiele nicht zu kurz, die eine Basis für Grundfortbewegungsarten wie Gehen, Laufen, Springen, Hüpfen und Galoppieren geben.

Die CD und das Buch sind getrennt erhältlich, gehören aber unbedingt zusammen, was aus dem engen Entstehungsprozess nachvollziehbar ist: „Immer war da zuerst die Bewegungsidee, danach erfolgte die Komposition. In der anschließenden Überarbeitung bewegten sich Musik und Aufgabenstellung aufeinander zu, da die Komposition nicht selten auch für die Bewegung neue Akzente setzte“, schreibt Susanne Cistecky im Vorwort.

Die kompakten Ausführungen im Buch sind übersichtlich gegliedert: Unter A sind allgemeine Aufgaben zum Stück, unter B Hinweise zu musikalischen Besonderheiten und unter C Aufgabenvorschläge zu finden. Die Autorin differenziert die Ausführungen nach Alter und Schwierigkeitsgrad für die Elementarstufe, Primarstufe und Sekundarstufe. Eine überzeugende Idee kommt einer praxisorientierten Handhabung entgegen: Direkte und hilfreiche Ansprachen an die Schüler(innen) sind gut erkennbar rot gedruckt. Susanne Cistecky beschreibt keine festgelegten Schrittfolgen: Offene Bewegungs- und Tanzaufgaben, von den ersten Improvisationsversuchen über Konzentrations- und Koordinationsimpulse bis zu komplexen Bewegungszusammenhängen für eine ausgereifte Gestaltung sind ihr Anliegen.

Die Beschreibungen sind kurz und präzise gehalten, für weniger erfahrene Tanzpädagogen vielleicht etwas zu knapp. Schade, dass die Autorin kein Literaturverzeichnis zusammengestellt hat, man würde gerne weitere Literaturempfehlungen von ihr bekommen.

Zusammenfassend ist dem Team Cistecky/Braun eine runde, spannende, für die Unterrichtspraxis sehr bereichernde Veröffentlichung gelungen.
(Rezension in „musikpraxis 108“ 4/2005)
"Da passt alles, lässt sich ohne lange Vorbereitungen in vielen Situationen spontan zum Einsatz bringen und mit vielen Themen und Anliegen kombinieren" SB , am 26.08.2008
Bewegung und Tanz „wie von selbst" versprechen Buch und CD der Tanzpädagogin Susanne Cistecky zu Kompositionen von Norbert Braun. Und das ist nicht zu viel versprochen! Denn der Weg von ersten freien Bewegungsimprovisationen und Themenassoziationen zur inspirierenden Instrumentalmusik bis hin zu ausgearbeiteten Tanzgestaltungen in der Gruppe bietet tatsächlich viele verschiedene Zugangs- und Entwicklungsmöglichkeiten - vom Kindergarten bis hin zum Seniorenkreis. Da steht nicht das konzentrierte Lernen von festgelegten Schrittfolgen am Anfang, sondern zunächst ein freies Ausprobieren der individuellen körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten zur Musik. Und diese präsentiert mit 19 Beispielen ein klug gewähltes Spektrum an verschiedenen Bewegungsformen: am Platz wie im Raum, in kleinen oder großen Gruppen wie auch allein, bewegt wie ruhig-meditativ. - So sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unerschöpflich. Gefördert und gefordert werden Sinne, Bewegungskoordination und Phantasiebildung in klug durchdachter Weise, so dass auch Bewegungsmuffel schnell in Schwung kommen. Perfekt ist die Abstimmung zwischen Musik auf CD mit den klaren und verständlichen Erläuterungen zur Umsetzung im Begleitbuch. Da passt alles, lässt sich ohne lange Vorbereitungen in vielen Situationen spontan zum Einsatz bringen und mit vielen Themen und Anliegen kombinieren: Im Klassenzimmer sind Kombinationen mit allen Schulfächern vorstellbar (Geschichten erfinden zu musikalischen Sequenzen, rhythmische Erfahrungen in Verbindung mit Mathematik, Konzentrationsübungen und soziales Lernen), im „Hörclub" verbindet sich das genaue und differenzierte Zuhören ganz spielerisch mit Bewegung (selbst in kleinen Räumen!), Sprache und sozialer Interaktion, und im Sport eröffnen die Bewegungsimprovisationen einen Erfahrungsraum, in dem nicht Leistung und Wettkampf, sondern Phantasie, Körperwahrnehmung und Begegnung im Mittelpunkt stehen. - Allen, die mit Menschen im sozialen oder pädagogischen Bereich arbeiten, sei „Tanze!" daher nachdrücklich zur Erweiterung des Methoden- und Ideenvorrates empfohlen!
(Rezension in „Töne für Kinder“ Mai 2006)
"Lässt Spielraum für die Interpretation der Bewegungsfolgen und die Kreativität in der Findung eigener Ideen" Markus Gaul , am 26.08.2008
Tanzen ist nicht nur eine kreative Komponente im Unterricht, sondern auch eine ästhetische Erfahrung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diesen pädagogischen Leitgedanken anvisierend, stellt die Tanzpädagogin Susanne Cistecky eine bunte Palette von Übungen zur Körperwahrnehmung und –erfahrung vor. Dabei stehen die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers im Mittelpunkt des Konzepts. Sie reichen von elementaren Bewegungsgrundformen – wie dem Laufen, Schwingen, Springen, Hüpfen, Galoppieren – über Übungen zum Bewegungsgedächtnis, zur Koordination und zur Sinnesschulung bis hin zu komplexen motorischen Zusammenhängen und der Darstellung von Stimmungen. Die Tatsache, dass einzelne Tänze in einfacher und differenzierter Fassung aufgenommen sind, erleichtert den Zugang zu unterschiedlichen Altersgruppen und Themenschwerpunkten. Gut nachvollziehbar ist die Einstudierung der Bewegungsübungen, die von den ersten Versuchen bis zur ausgereiften Gestaltung führt und in einem auf die Gruppe zugeschnittenen Anspruchsniveau geschieht (Elementarstufe / leicht, Primarstufe / mittel, Sekundarstufe / fortgeschritten). Dass das Konzept keine Schrittfolgen detailliert vorgibt, lässt einen Spielraum für die Interpretation der Bewegungsfolgen und die Kreativität in der Findung eigener Ideen.
Interessant ist der Ansatz, dass die Musik, die sich auf der zugehörigen CD findet, aus der jeweiligen Bewegungsidee motiviert ist und von Norbert Braun eigens auf die Tänze eingerichtet wurde. Es finden sich inspirierende Tanzideen, wie z.B. die Bewegungsverbreiterung in den Bluespattern zu ‚Blow up!‘. Die klanglichen Kontraste in ‚ Der Eine und der Andere‘ oder das 4/4- und 5/4-Takt-Gespräch‘. Bei einigen Tanzkompositionen, die vornehmlich meditativen Charakter haben, stellt sich allerdings die Frage, ob die Unterrichtsmodelle tatsächlich in allen vorgegebenen Altersstufen praktisch erprobt worden sind. Denn sie orientieren sich weniger am entwicklungsgemäßen Bewegungsdrang von Kindern z.B. im Kindergarten- / Grundschulalter, sondern bleiben vorwiegend dem künstlerischen Tanz sowie seinen Inhalten und Zielen verpflichtet. Für einige ErzieherInnen und PädagogInnnen, die sich mit Kindern dieser Altersgruppe beschäftigen, werden möglicherweise die Erwartungen nicht ganz erfüllt, die der Titel des Unterrichtswerks mit der Aufforderung ‚tanze!‘ suggeriert. Dies schmälert jedoch den positiven Gesamteindruck der Publikation nicht, handelt es sich doch um eine Sammlung vielfältiger Anregungen für unterrichtliche Zwecke, die Tanz- und Bewegungsfreude vermittelt, ganz nach der eigenen Vorgabe: künstlerisch, kreativ, kommunikativ.
(Rezension in "musik & bildung" Oktober – Dezember 2006)

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