Tanzen nach Bildern (Buch incl. CD)

Tanzen nach Bildern (Buch incl. CD)
Art.-Nr.: 933

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Vom Pilgertanz zur Popkultur.

Fächerübergreifende Ideen für den Unterricht mit Musik, Tanz, Kunst, Sprache und Geschichte.

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Detailinformationen

Tanzen nach Bildern (Buch incl. CD)

Vom Pilgertanz zur Popkultur

Fächerübergreifende Ideen für den Unterricht mit Musik, Tanz, Kunst, Sprache und Geschichte

 

Buch, 104 Seiten, incl. CD & Farbposter

 

Bilder erzählen immer eine Geschichte, vermitteln eine Botschaft, spiegeln ihre Zeit wider. Musik und Tanz sind in Bildern präsent. Der historische Rahmen eines Jahrhunderts wird in Form einer kurzweiligen ZEITUNG vorgestellt, die Geschichte mit Augenzwinkern näher bringt, ergänzt durch Lesetipps für Interessierte. Jedes Kapitel deckt ein Jahrhundert ab und gliedert sich in: Bild – Tanz – Musik – Vers – Geschichte. Diese fächerübergreifenden Modelle sind für Schüler der Sekundarstufe gedacht – eine wünschenswerte Ergänzung im Musik-, Kunst- und Sportunterricht sowie Deutsch- und Geschichtsunterricht. Das Buch enthält traditionelle Tanzchoreografien, arbeitet aber auch mit dem Baustein-Prinzip: Überlieferte Bewegungsmuster werden mit Rhythmusmodellen der Tänze beliebig kombiniert. Mut zum Improvisieren und Choreografieren fördert die Gestaltungskraft – auch der Kinder und Jugendlichen.

 

Mit Farbdrucken der Bilder in Plakatgröße! Die Begleit-CD enthält Stücke zum Tanzen, Mitmusizieren und einfach nur zum Lauschen und „Eintauchen“ in das jeweilige Jahrhundert.

 

Inhalt der CD

12. Jahrhundert

· Richard Löwenherz: Ja nus hons pris · Raimbaut de Vaqueiras: Calenda Maya · Pilgertanz: „Dum pater familias“

13. Jahrhundert

· Walther von der Vogelweide: Allererst lebe ich (Kreuzzugslied), 1229 · Adam de la Halle: Mout me fu · Rittertanz „La quinte Estampie Real“

14. Jahrhundert

· Francesco Landino: Ecco la primavera 15. Jahrhundert · Branle des sabots (Kennt ihr Anne von Bretagne) · La Danse de Cleves

16. Jahrhundert

· Sellenger’s Round (trad., William Byrd und John Playford) · Michael Praetorius: Volta · Thoinot Arbeau: Branle du Chandelier

17. Jahrhundert

· Jean-Baptiste Lully: Ballet de la Nuit · Michael Praetorius: Ballet · Michael Praetorius: Bourrée · Jean-Baptiste Lully: Les Folies d’Espagne

18. Jahrhundert

· Joseph Martin Kraus: Danza di Elmira · Wolfgang Amadeus Mozart: Anglaise · Ludwig van Beethoven: Menuett

19. Jahrhundert

· Carl Maria von Weber: Aufforderung zum Tanz · Ludwig van Beethoven: Sechs Ecossaisen · Franz Schubert: Walzer aus op. 18

20. Jahrhundert

· Claude Debussy: Golliwog’s Cakewalk · Sergej Prokofjew: Tanz der Ritter · Robert Schumann: Carnaval op. 9 · Nigun Negev · Uli Führe: Ukulala

 

Zusatzinformation

ISBN 13 978-3-87226-933-1
Autor Ingrid Engel
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Kundenmeinungen

Kundenmeinungen 5 item(s)

Fülle an Material mit wertvollen Anregungen n.n. , am 14.02.2012
Die vielfältigen Materialien sind interessant für alle, die das Thema „Tanzen“ in einem pädagogischen Kontext nutzen wollen.
Die Publikation ist also auch für Projekttage, Kinderfreizeiten und ähnliche Anlässe geeignet.

Dabei bietet „Tanzen nach Bildern“ eine Fülle an Material: Nicht nur, dass dem Buch eine CD mit der passenden Musik zum Tanzen und Lauschen beiliegt, sondern hier gibt es neben prägnanten Einführungen und Hintergrundinformationen zur jeweiligen Epoche auch noch zeitgenössische Tanzgemälde, die, auf einzelne Poster gedruckt und dem Buch beigelegt, sich leicht kopieren und verteilen lassen.

Die mehrseitigen Informationen für die Pädagogen werden ergänzt durch einseitige Materialien für Kinder und Jugendliche, die im Zeitungsstil das Wichtigste aus der jeweiligen Epoche schlaglichtartig beleuchten.
So können neben dem Wissen zum jeweiligen Tanz auch noch allgemeine Geschichtskenntnisse gefestigt werden.

Notenbeispiele, Tanzchoreographien und Bilder sorgen für die nötige Anschaulichkeit der jeweils behandelten Epoche.
Zusätzlich bieten weiterführende Literaturhinweise wertvolle Anregungen.
Wer vorhat, einen historisch-praktischen Tanzkurs (nicht nur) für Kinder und Jugendliche zu geben, dem sei die Anschaffung dieser hervorragenden Publikation wärmstens empfohlen.
(Rezension in Zeitschrift "Miroque - Lebendige Geschichte")
"Bin sehr begeistert" Dr. Dorit Sedelmeier , am 02.06.2009
Dieses Werk ist ein wirklicher Höhepunkt. Nie habe ich den Vernetzungsgedanken mit so viel Charme, Geist und Blick für das Wesentliche umgesetzt gesehen, dabei mit voller Seriosität im Wissenschaftlichen. (Universität Stuttgart)
"Gut aufgearbeitet" Martin Kugi , am 26.08.2008
Gut aufgearbeitetes Material zur europäischen Kulturgeschichte, besonders zum Thema Tanz.
(Rezension in "mip-journal" Oktober 2007)
"ein Meisterwerk der Inspiration" Monika Mittendorfer , am 26.08.2008
Wie vermitteln wir Geschichte? Durch Kriege, Eroberungen, Ländergrenzen? Die Künste erzählen uns viel mehr: Wie haben die Menschen gelebt, wie haben sie geliebt, wie haben sie gefeiert, was galt als schön, was war unschicklich, wie haben sie sich gekleidet, wie haben sie sich miteinander verhalten, worüber haben sie sich gefreut und wovor haben sie sich gefürchtet. Der soziokulturelle Kontext erschließt sich und wird sichtbar im Bild, hörbar in der Musik und bewegt im Tanz.

Nach Tanzen und Springen (1998) und Spaß mit Mozart und Picasso (2003) ist mit Tanzen nach Bildern (2007) ein weiteres Buch von Ingrid Engel im Fidula-Verlag erschienen. Wie die beiden ersten Bände, bietet auch dieses Buch fächerübergreifende Ideen für den Unterricht mit Musik, Tanz, Kunst, Sprache und Geschichte für Schüler von zehn bis 14 Jahren. Mit ungeheurem Mut hat sich die Autorin in diesem einen Band an die gesamte Tanzentwicklung vom 12. bis zum 20. Jahrhundert gewagt. Ein schier unmögliches Unterfangen! Es bedarf schon einer langjährigen Erfahrung als Pädagogin und Autorin, die Ingrid Engel auch aufzuweisen hat, um das Werk gelingen zu lassen.

Der vorliegende Band überzeugt und inspiriert: Jedes Modell gliedert sich in Bild-Tanz-Musik-Text-Geschichte. Der historische Rahmen jedes Jahrhunderts wird in Form einer plakativen Zeitung mit Anekdoten und Alltäglichem aufgezeigt, im Anhang finden sich ergänzende Literaturangaben. Für jedes Jahrhundert ist ein typischer Tanz gewählt, wobei daran gedacht wurde, die Tänze einfach nachvollziehbar zu machen. Grundschritte, die sich in allen Tänzen wieder finden, sind: einfache, doppelte, langsame, schnelle, gehüpfte, gesprungene, gedrehte Schritte. Die Charakteristika eines Tanzes sollten jedoch erhalten bleiben. Mittelalterliche, höfische, bürgerliche und bäuerliche Tänze, das klassische Ballett, Folkloretänze, Ausdruckstänze und moderne Gesellschaftstänze – man ahnt schon, wie schwierig dieses Unterfangen ist.

In einem fächerübergreifenden Unterricht für 10- bis 14-jährige Schüler soll es aber nicht darum gehen, die Tänze nach allen Anforderungen der Tanztechnik zu erlernen. Vielmehr sollen sie die Möglichkeit haben, in eine Rolle zu schlüpfen und am eigenen Leib zu erspüren, wie es sich anfühlt, im gemeinschaftlichen Reigen eine Branle zu tanzen oder unter dem gestrengen Blick der Öffentlichkeit und unter Beachtung aller Regeln der Etikette am Hofe Ludwig XIV eine Bourrée zu präsentieren.

Für die musikalische Begleitung sind Noten beigegeben, die leicht musiziert werden können, die Musik findet sich aber auch auf der beigelegten CD wieder. Dort findet man nicht nur Tanzstücke, sondern auch Musik zum Lauschen: Der Zuhörer versetzt sich in die Atmosphäre einer bestimmten Epoche oder lernt Aspekte eines musikalischen Stils kennen. Spielstücke werden angeboten, die solistisch oder in der Gruppe musiziert und bei Bedarf auch abgeändert werden können und bei speziellen Mitspielstücken kann direkt zur Musik auf der CD musiziert werden. Auf den Bildern sehen wir Tänze in der freien Natur oder in gestalteten Gärten, in unterschiedlichen Räumen, in Schlössern oder Bürgersälen – wir sehen Solo-, Paar- und Gruppentänze, Tänze im Kreis, in der Kette, im Karree und in anderen Formationen. Kleidung, Haartracht, Kopfbedeckung und Schuhe zeigen den Geschmack.

Besonders schön finde ich die Beigabe von Postern, die in guter Farbdruckqualität ein typisches Bild für jedes Jahrhundert enthalten, so z. B. für das 19. Jahrhundert Le Moulin de la Galette 1876 von Auguste Renoir. Ingrid Engel ist mit diesem Band ein Meisterwerk der Inspiration gelungen. Es kann nicht Sinn dieser Publikation sein, eine gesamte Geschichte der Bild-, Musik- und Tanzkunst lückenlos darzustellen. Doch sind mit seinem Umfang von 104 Seiten zahlreiche Impressionen und Anregungen für fächerübergreifendes Gestalten gegeben. Damit lässt sich der Unterricht für 10- bis 14-jährige Schüler anregend und immer neu gestalten und komplettieren.
(in: "Orff-Schulwerkinformation 78" Winter 2007)
"hohes Niveau und Vorschläge lassen sich eins zu eins im Unterricht übernehmen" Dr. Ludger Kowall-Summek , am 26.08.2008
Das hier vorliegende Buch ist schon ein kleiner Schatz für sich, geht es doch weit über das üblich zu Erwartende hinaus. Der Titel „Tanzen nach Bildern“ legt augenscheinlich den Schwerpunkt fest. Um so überraschter ist man, wenn man dann das Buch aufschlägt und feststellt, dass zwar Tänze eine bedeutende Rolle spielen, dass aber der Inhalt wesentlich umfangreicher ist.

Den Untertitel „Fächerübergreifende Ideen …“ möchte ich erst einmal als tief gestapelt bezeichnen, denn eigentlich handelt es sich um ausgearbeitete Vorschläge, die sich eins zu eins in den Unterricht übernehmen lassen und den jeweiligen Pädagogen von der Suche nach geeignetem Material und Informationen vollkommen entlasten.
Doch noch einmal einen Schritt zurück. Das Buch beginnt mit einer Einführung, in der Frau Engel kurz und prägnant zum einen die Zusammenhänge der Künste, besonders von Tanz, Musik und Kunst, hervorhebt und in das Erleben des Kindes, des jungen Menschen stellt. Zum anderen geht es um „die Chance fächerübergreifenden Unterrichts […] das Aufbrechen ästhetischer Biotope“ (S. 4), um eine wechselseitige Durchdringung der Künste und, bezogen auf die Schule, der Fächer (in Österreich: der Gegenstände).
Einer kurzen, aber doch informativen Entwicklung des Tanzes vom 12. bis zum 20. Jahrhundert folgen Hinweise für den Pädagogen. Die einzelnen Projekte, die der Einführung folgen, sind grundsätzlich identisch aufgebaut. Einem kurzen prägnanten Einblick in historische Zusammenhänge, auf Fakten und Personen folgt eine mit knappen, aber wichtigen Informationen gestaltete Zeitungsseite. Dieser folgen eine Bildbetrachtung – das entsprechende Bild liegt in der Regel als Poster bei –, ein Vers oder ein Gedicht aus der jeweiligen Epoche. Erst wenn man sich so auf die Zeit eingestimmt hat, kommen Tanz und Musik.
Ganz wichtig erscheinen mir die Stücke „Zum Lauschen“ auf der beiliegenden CD, die dazu dienen, sich in die Musik der jeweiligen Epoche einzuhören, aber auch dazu animieren könnten, erste Tanzschritte zu wagen. Die für mehrere Stimmen und/oder Instrumente auskomponierten Spielstücke eignen sich hervorragend, vorhandene instrumentale Fähigkeiten der Schüler(innen) in die Gestaltung des jeweiligen Projekts einzubeziehen. Zudem lassen sind die Stücke so instrumentiert, dass sie zur CD spielbar sind. Bei den Tanzschritten handelt es sich auch um Vorschläge, zunehmend komplexer werdende Tänze entstehen zu lassen.
Abgerundet wird das Ganze sowohl durch ein Literatur- und Musikverzeichnis als auch durch eine Inhaltsbeschreibung der beiliegenden CD.
Das Werk bewegt sich, was den Inhalt, aber auch was die Ausstattung betrifft, auf hohem Niveau.
(Rezension in "musikpraxis 116" Dezember 2007)

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