UKULALA - 17 poppige, jazzige, besinnliche Songs

UKULALA - 17 poppige, jazzige, besinnliche Songs
Autor: Uli Führe
Art.-Nr.: 345

Verfügbarkeit: sofort

17 poppige, jazzige, aber auch besinnliche Songs - Chorlieder

für 3-stimmigen gemischten Chor (SAM),

die Spaß machen und auf heiter-poetische Art

Sängerinnen und Sänger, Hörerinnen und Hörer unterhalten

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Detailinformationen

Hörbeispiele

  • The Picket Fence - Der Lattenzaun
UKULALA - 17 poppige, jazzige, besinnliche Songs

17 poppige, jazzige, aber auch besinnliche Songs

- Chorlieder für drei gemischte Stimmen (SAM),

die Spaß machen und auf heiter-poetische Art Sängerinnen und Sänger, Hörerinnen und Hörer unterhalten.

 

INHALT (mit Angaben der Textautoren)

• Nachmittag eines Dichters (Robert Gernhardt)

• Ukulala (Uli Führe)

• Ein ganzes Leben (Joachim Ringelnatz)

• Frühling (Uli Führe)

• Morgenländisches Liebeslied (Mascha Kaléko)

• Now’s the Time (Mascha Kaléko)

• Persisch (Kurt Tucholsky)

• Sentimentales Sonett (Mascha Kaléko)

• Schöner Herbst (Kurt Tucholsky)

• Lied der Cowgoys (Kurt Tucholsky)

• The Picket Fence / Der Lattenzaun (Christian Morgenstern)

• Winterwand (Uli Führe)

• Liedchen (Joachim Ringelnatz)

• Scarborough Fair (englisches Trad.)

• Wenn ich nicht für mich bin (aus dem Talmud)

• Dos Kelbl (jiddisch)

• Hine cheinei avadim (hebräisch)

 

48 Seiten

Zusatzinformation

ISBN 13 978-3-87226-345-2
Autor Uli Führe
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ein Meilenstein in der neuen deutschen Chormusik Wolfgang Layer , am 28.08.2008
Irgendwann musste es ja einmal so weit sein. Neue deutsche Chormusik, die wirklich neu ist. Keine „Kleine-grüne-Kaktus“-Arrangements, keine Popsongs, keine „Marmor-Stein-und-Eisen“-Schlager, keine „Friede-Freude-Singen-macht- Spaß“-Kost und trotzdem keine neuzeitliche Vokalmusik, der man die Angst ihres arrivierten Tonschöpfers anmerkt, irgend ein Sänger könnte eine pfeifbare Melodie entdecken.

Ach ja, zwei englische Lieder gibt es auch. Bei 17 Titeln stört das aber selbst diejenigen nicht, denen die englische Sprache nicht so leicht von der Zunge läuft.

UKULALA ist wirklich ein chorischer Meilenstein in der neuen deutschen Chormusik, weil die Stücke einen Stil entwickeln, der das Metrum hinter sich lässt und sich an den eigentlichen, den Wort- und Sinn-immanenten Rhythmus der anspruchsvollen Texte wagt. Und doch ist es kein Anspruch mit vor Atemnot keuchender Bedeutungsschwere, sondern der Anspruch der Heiterkeit der Musik. Innere Heiterkeit - nicht Lortzings „Heiterkeit und Fröhlichkeit“.

„Diese Chorlieder unterhalten auf lyrisch-heitere Art Sänger und Hörer der verschiedensten Altersgruppen.“ Das schreibt der Fidula-Verlag auf der Rückseite des Heftes. Der Komponist Uli Führe ist diesem Verlag durch zahlreiche wichtige Veröffentlichungen wie die „Stimmicals“, die „Jazz-Kanons“, „Swing&Latin“ und viele entzückende Kinderlieder seit Jahren verbunden. Dennoch ist es nicht selbstverständlich, anstatt verkaufssicherer Pop- und Schlagerkost Tucholsky-Texten und Robert Gernhardt den Vorzug zu geben.

Die Besetzung ist dreistimmig: Sopran - Alt - Männer. Bisweilen teilt sich eine Stimme, was zu kurzfristiger Vierstimmigkeit führt. Zwischen Sopranspitze und Männerstimmen liegen selten mehr als zwei Oktaven, meist sind es eine bis eineinhalb, d.h. der Satz ist kompakt, dennoch durch die Dreistimmigkeit locker und offen.

Die Texte stammen von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky, Robert Gernhardt und Uli Führe selbst, vier Lieder sind Traditionals: englisch, hebrä-isch, aus dem Talmud und jiddisch.

Jetzt kommt die berühmte Frage nach dem Schwierigkeitsgrad. Leicht, mittel oder schwer? Ich möchte mit Robert Schumanns „Kinderszenen“ antworten. Für Kinder sind sie leicht, für Künstler sind sie schwer, will sagen: gute Musik kennt solche Kategorien nicht. Die Unverkrampftheit des „Frühlings“-Grooves „Ja uma gugu, ja uma guh“ ist ebenso anspruchsvoll wie klangliche Aussage „Now´s the time“: „Jetzt oder nie ist die Zeit für die Liebe, jung zu sein, so lange man jung ist ... es gibt keine bessere Zeit als das JETZT.“ Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich als Dirigent meine 3/4, 4/4 oder 6/8 schlage, oder ob ich dem Chor einen 6/8-Groove vermittle, so dass er irgendwann meinen Schlag nicht mehr braucht, im Gegenteil: Der Taktschlag hemmt den Rhyth-mus. Wie oft erleben wir bei Konzerten eine/n verzweifelt rudernde/n Dirigentin/en, der sein „Morning has broken“ oder seinen Gospelsatz „totrudert“.

Die Chorsätze aus UKULALA sind größtenteils homophon, aber es ist nicht die vertikale Homo-phonie der dur-moll-tonalen Kadenz, sondern die horizontale Akkordik, der ständige Wechsel von Farben, das Parlando der Modulationen.

Nun ist sie also da, die deutsche Chormusik, die populär ist, wirkungsvoll, mit einem wirklich neuen Stil und dem Augenmaß des Praktikers Uli Führe für das sängerische Vermögen unserer Chöre. Nun muss sie nur noch gesungen werden.

Ein paar Tipps für ChorleiterInnen vor dem Einstudieren, also vor der ersten Chorprobe. Bereiten Sie sich sehr gut vor. Denken Sie daran, es hängt von Ihnen ab, ob Ihr Chor erkennt, welch tolle Literatur da vor ihm liegt. Sie müssen den Groove eines jeden Liedes in Fleisch und Blut haben, müssen sich rhythmisch ganz sicher sein. Studieren Sie die Rhythmen nicht mit einem traditionellen Taktschlag ein, sondern besser mit Fingerschnippen. Im Vierviertel- und Sechs-achteltakt reduzieren Sie Ihre Akzente stets auf zwei Schläge, und schon beginnt die frische Luft des pulsierenden Rhythmus.

UKULALA ist wirklich ein chorischer Meilenstein in der neuen deutschen Chormusik, weil die Stücke einen chorischen Stil entwickeln, der das Metrum hinter sich lässt und sich an den eigentlichen, den Wort- und Sinn-immanenten Rhythmus der anspruchsvollen Texte wagt. Und doch ist es kein Anspruch mit vor Atemnot keuchender Bedeutungsschwere, sondern der Anspruch der Heiterkeit der Musik. (Rezension in der Zeitung des Schwäbischen Sängerbundes)
(Rezension in: ,,Schwäbische Sängerzeitung")

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