hie und da (Chorlieder für SAM-SAAM-SATB)

hie und da (Chorlieder für SAM-SAAM-SATB)
Art.-Nr.: 349

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10 Ringelnatz-Chorlieder für 3-4 gemischte Stimmen

(SATB – SAAM – SAM)

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Detailinformationen

hie und da (Chorlieder für SAM-SAAM-SATB)

10 Ringelnatz-Chorlieder für 3-4 gemischte Stimmen (SATB – SAAM – SAM)

 

Die Gedichte zeigen Joachim Ringelnatz von seiner feinsinnigen Seite. Vieles ist mit leichtem Pinsel gemalt, nur hingetupft, oft überraschend einfach, ja banal und doch durch den Kontext irritierend, rätselhaft wunderbar und oft nicht leicht zu fassen. Sechs der Chorsätze lassen sich sowohl in der gewohnten Besetzung SATB als auch mit geteiltem Alt aufführen. (Die Alt-2-Stimme unterschreitet in diesem Falle nie das f, sodass die Frauenstimmen nicht überanstrengt werden.) Einige Titel swingen im jazzigen feeling, bei anderen verlangen die Texte einen chansonhaften Ton. Und immer gelingen Uli Führe mit sprühender Leichtigkeit Melodien und Grooves, die sofort ins Ohr gehen – ob im Schulchor oder im Konzertchor.

 

„Großen Erfolg hatte Ringelnatz nie.

Dafür kannte er den Hunger und den Spott.

Und doch liebte er, wie alle Menschen.

Und litt.

Und blödelte.

Und kämpfte.“

(Uli Führe)

 

Die Lieder

• Hie und da (SATB / SA1A2M) 1,15 Minuten

• Lebensabschnitt (SATB / SA1A2M) 1,36 Minuten

• Und glaubte doch es überwunden (SATB) 3,00 Minuten

• Ich habe dich so lieb (SAM) 2,55 Minuten

• Blues (SATB) 2,35 Minuten

• Morgenwonne (SATB / SA1A2M) 1,50 Minuten

• Wo ist der Mensch, den ... (SATB / SA1A2M) 3,15 Minuten

• Fluidum (SATB) 2,50 Minuten

• Wimm Bamm Bumm (SATB / SA1A2M) 1,30 Minuten

• Schroffer Abbruch (SATB) 3,10 Minuten

 

72 Seiten, broschiert

Zusatzinformation

ISBN 13 978-3-87226-349-0
Autor Uli Führe, Joachim Ringelnatz
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Kundenmeinungen

Kundenmeinungen 5 item(s)

Ein besonderes Zusammentreffen Robert Ahrnt , am 25.03.2019
Uli Führe vertont Ringelnatz-Gedichte. Und wer sich von Ringelnatz-Gedichten berühren lassen kann, wird von der musikalischen Weiterverarbeitung dieser Gedichte durch Uli Führe vermutlich erstaunt und ergriffen sein. Selbstverständlich müssen bei jedem Stück Musik der Text und die Töne zusammenpassen - bei den vorliegenden Chorliedern erlebe ich Chorsatz und Gedicht jedoch als Geschwister.
Geht sofort ins Ohr Monika Krämer , am 06.02.2014
Sie werden sich zu Recht fragen, was ein Textausschnitt wie „Löcher sind die Hauptsache an einem Sieb“ mit Jazz zu tun hat. Die Antwort gibt „hie und da“. Denn wieder verzaubert uns Uli Führe mit Melodien und Grooves, die sofort ins Ohr gehen. Diesmal vertont er eben Ringelnatz, und zwar weniger dessen komische Lyrik, sondern gezielt ausgewählte, berührende Verse, die sensibel von Beziehungen und Leiden, aber auch von Freude und Lebensmut sprechen.
Einige Titel swingen im jazzigen Feeling, bei anderen verlangen die Texte einen chansonhaften Ton. Die Rhythmen der Stücke orientieren sich an der Betonung der Gedichte, denn dem Komponisten ist der Transport des Textsinnes wichtig. Seien Sie gespannt, wie Führe folgende Worte vertont: „aus meiner Seele zieht // mit Nasenflügelbeben // ein ungeheuer Appetit// nach Frühstück und nach Leben“ (aus: Morgenwonne, 1932).
(Rezension in "Jazzzeitung" 1/2014)
"spannende Entdeckung und durchweg ansprechende Vertonungen" Herbert Lauermann , am 08.09.2010
Der deutsche Musiker, Komponist und Textautor Uli Führe, dessen Kinderlieder, Kanons, Schulmusicals und jazzige Chorsammlungen weitverbreitet sind, hat Ringelnatz für gemischten Chor vertont. Dabei verwendet er weniger die sprachverspielte und komische Lyrik des Dichters, sondern klug ausgewählte, berührende Verse, die sensibel über Beziehungen und manches Leid, aber auch von Freud und Lebensmut sprechen. Diesen ‚anderen‘ Ringelnatz zu entdecken ist sicherlich genauso spannend wie die durchwegs ansprechenden Vertonungen Führes zu erleben. Stilistisch bewegen sich die Sätze weitgehend im Bereich der Popularmusik.
(Rezension in: Chor aktuell (Chorverband Österreich) September 2010)
"Leicht und melancholisch schön" n.n. , am 20.08.2009
Viele Ringelnatz-Texte sind heute allgemein bekannt. Seine berühmtesten Gedichte wie „Bumerang“, „Die Schnupftabakdose“ oder „Die Ameisen“ haben längst den Weg in die Schulbücher geschafft.
Die von Uli Führe für seine Chorlieder ausgewählten Gedichte gehören in eine andere Kategorie.
Sie zeigen den Dichter von seiner feinsinnigen, sublimen Seite. Hier sind die Einfälle wie springende Flöhe. Was komisch beginnt, gewinnt unmerklich die Farbe der Melancholie, der Wehmut oder Trauer, so etwa in „Lebensabschnitt“, „Und ich glaubte doch es überwunden“, „Ich hab dich so lieb“ und „Wo ist der Mensch, den...“.
Stilistisch bewegt sich Führe weitgehend im Bereich der Popularmusik, einige Titel swingen aber auch im jazzigen Feeling. Sechs der zehn Sätze können sowohl in der gewohnten Besetzung SATB als auch mit geteilter Altstimme anstelle der Tenorstimme aufgeführt werden; die zweite Altstimme ist so geführt, dass sie von den Frauenstimmen ohne besondere Anstrengung bewältigt werden kann.
Führes Sätze sprühen vor Leichtigkeit. Sie eignen sich für den Schul- wie für den Konzertchor ausgezeichnet.
(Rezension in: Schweizer Musikzeitung, Juli/August 2009)
"Chormusik ohne Verfallsdatum" Wolfgang Layer , am 12.03.2009
Während viele Stofflieferanten für junge Chöre sich deutscher und internationaler Hits bedienen und damit naturgemäß schneller auf Interesse stoßen als dies bei Original-Literatur der Fall ist, geht Uli Führe seit vielen Jahren unbeirrt den Weg der großen Chorkomponisten des 19. Jahrhunderts und hält die Verbindung zur Lyrik deutscher Dichter. Das bringt seinem Verlag zwar nicht den Tagesumsatz aktueller Pop-Arrangements, dafür alle Achtung und Chormusik ohne Verfallsdatum.
Dass die Ringelnatz-Chorsätze nicht für Krawattenträger mit Stock im Rücken taugen, dafür hat der Dichter selbst gesorgt. Wenn dann der Komponist in einem Gedicht wie ‚Morgenwonne‘ ein 100%ig stimmiges Swing Feeling entdeckt, dann müsste es mit dem dreibeinigen Tritonus zugehen, wenn daraus kein Hit mit Ohrwurmcharakter entstehen sollte.
Uli Führe hat die bekanntesten Texte des großen deutschen Schriftstellers, Kabarettisten und Malers, dessen Werke in der Nazizeit den Bücherverbrennungen zum Opfer fielen, umschifft, bis auf einen: ‚Ich habe dich so lieb‘. Der Herausforderung dieser 1928 entstandenen Vision zwischen privatem Glück und existentiellem Unglück musste er sich einfach stellen, dreistimmig für Sopran, Alt und Männerstimmen. Es entstand ein kleines Meisterwerk auf fünfeinhalb Seiten, das wie eine Sanduhr wirkt, fließend zwischen traditionellem homophonen Chorsatz und Unisono-Passagen. Am Beginn steht die zärtliche Unbedachtheit des dahin gesprochenen Satzes, der sich nie mehr wiederholen wird, die Metamorphosen erfährt und Bitterkeit und so floskelhaft abkadenziert wie das wirkliche Leben.
Über dieses Album könnte man lange Rezensionen schreiben wie über die beiden Vorgängerbände ‚Ukulala‘ und ‚Summa summarum‘. Besser ist es daraus zu singen. Und weil das Buch so geschmackvoll editiert ist mit einem sensiblen Vorwort von Jörg Ehni zu den Texten von Ringelnatz, kann man nur hoffen, dass die Kopierer abgeschaltet bleiben.
(Rezension in: „Singen“, Zeitung des Schwäbischen Chorverbandes, März 2009)

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