Vierviertelschwein und Auftakteule (der KINDERCHOR 1)

Vierviertelschwein und Auftakteule (der KINDERCHOR 1)
Autor: Uli Führe
Art.-Nr.: 511

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... erzählt die Geschichte von Christian Morgensterns Poesiegestalten, die auf die binäre und virtuelle Wirklichkeit der Neuzeit treffen

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Detailinformationen

Vierviertelschwein und Auftakteule (der KINDERCHOR 1)

... erzählt die Geschichte von Christian Morgensterns Poesiegestalten, die auf die binäre und virtuelle Wirklichkeit der Neuzeit treffen: Quantisierte Technobeats versuchen beständig, das Vierviertelschwein für sich zu vereinnahmen. Erst mit Hilfe der Auftakteule kann es dem Digit-All entfliehen. Beide finden sich in einem entrückten poetischen Tanz wieder – bis sie auf die Enterprise treffen und von den Klingonen kostbares Sternenfutter erhalten...

 

Anspruchsvolle und unterhaltende Werke für Kinderchor sind das Ziel der neuen Fidula-Chorreihe.

Im ersten Band präsentiert Uli Führe eine fantastische Parabel auf die Begegnung von Alt und Neu und beschreitet mit diesem Mix neue musikalische Wege:

● Gleichzeitigkeit verschiedener Taktarten

● Sprechchor

● Scat-Raps

● tonale Harmonik

● freie Gestaltung nach grafischer Partitur

● für drei gleiche Stimmen und Violine ad lib.

 

24 Seiten

Zusatzinformation

ISBN 13 978-3-87226-511-1
Autor Uli Führe
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"So lässt sich der Nachwuchs begeistern" Monika Krämer , am 28.08.2008
Die neue Fidula-Reihe DER KINDERCHOR BEI FIDULA hat sich zum Ziel gesetzt, anspruchsvolle und unterhaltende Werke für Kinderchor zu präsentieren. Das ist mit dem vorliegenden ersten Band gleich voll gelungen.
Die dreiteilige Geschichte handelt auf sehr originelle Weise von Christian Morgensterns Poesiegestalten aus dem 100 Jahre alten Gedicht, die auf die binäre und virtuelle Realität treffen - die Begegnung von Alt und Neu spiegelt sich auch musikalisch wider: Elemente wie Gleichzeitigkeit verschiedener Taktarten, Sprechchor, Scat-Raps, tonale Harmonik und freie Gestaltung nach graphischer Partitur stehen für den neuen Weg, den Uli Führe in diesem gelungenen Werk für dreistimmigen Kinderchor vorstellt. Teils in graphischer Notation, teils in rhythmischer, teils exakt in Noten ausnotiert. Praktischerweise stehen die Texte noch mal separat im Anhang. Wenn sich so der musikalische Nachwuchs begeistern lässt, lässt das hoffen.
(Rezension in "Jazz-Zeitung" 11/2005)
"Gelungener Mix von alter Poesie und neuen Musikstilen" Rezensent , am 28.08.2008
Der besondere Reiz für Kinder resultiert aus dem gelungenen Mix von erfrischend aktuell wirkender alter Poesie und neuen Musikstilen aus dem Pop und der klassischen Moderne mit nicht zu unterschätzendem musikpädagogischen Nutzen. Lustvoll werden hier sprachliche und rhythmische Fertigkeiten trainiert, Sprechgesang und weichfließende Harmonik ausgestaltet und schließlich die Fähigkeit zur freien Improvisation nach der Vorlage einer graphischen Partitur gefördert.
Mit Blick auf Führes Werk kann man nur gratulieren: Hier gelingt Qualität für den „ganz normalen Kinderchor“ in einem Stadium, da die Dreistimmigkeit kein Problem mehr ist und die Neugier auf einen Musik-Science-Fiction groß genug ist.
(Rezension in ,,Neue Chorzeit" Juli 2005)
"Anregend für lebendige Kinderchorarbeit" Antje Wissemann , am 28.08.2008
Der Musiker, Komponist und Textautor Uli Führe, bekannt vor allem für seine JAZZ-KANONS und die STIMMICALS, hat ein fantastisch-verrücktes kleines Werk für dreistimmigen Kinderchor vorgelegt, das auf einem Galgenlied von Christian Morgenstern, kombiniert mit Texten Führes, basiert.
Die drei Sätze sind überschrieben mit IM DIGITALL, DER TANZ und STERNENFUTTER. „Der Tanz“ ist Morgenstern pur und besticht durch seine skurrile Phantasie und den grandios-komischen Text. Zum dreistimmigen Chor in tonaler Harmonik tritt das Fingerschnippen und eine Violinstimme ad libitum.
Musikalisch sind die Rahmenteile eine tolle Sache und sehr anregend für eine lebendige Kinderchorarbeit: Im ersten Teil ist ein Sprechchor mit verschiedenen gleichzeitig erscheinenden Taktarten gefordert, auch der Rap kommt nicht zu kurz. Der Schluss-Satz fordert improvisatorisches Musizieren anhand einer graphischen Partitur.
Kurzum: ein Stück für den Kinderchor um musikalische Freiheit zu erleben, zu erproben und Zugänge zu zeitgenössischen Kompositionen zu finden. Das alles wird großen Spaß machen!
(Rezension in ,,MUSIK & KIRCHE" März-April 2006)
"Fantasievoll" Andreas Mohr , am 28.08.2008
Der Fidula-Verlag eröffnet die neue Reihe „Der Kinderchor“ mit einem skurrilen dreisätzigen Stück von Uli Führe für drei Stimmen a cappella nach eigenen Texten und dem berühmten Gedicht von Christian Morgenstern. Der erste Satz „Im Digit-All“ ist ein witziger Sprechchor, in dem sich das Vierviertelschwein (mit innerlichem Dreivierteltakt!) im Koordinatenkreuz der Digit-Silben zu verfangen droht. Der zweite Satz „Der Tanz“ bringt die Vertonung des Morgenstern-Textes als Tanz für drei Singstimmen und Violine ad libitum, schwungvoll und melodiös. Der dritte Satz „Sternenfutter“ ist eine fantasievolle Klang-Improvisation. Handlung: die Begegnung des Vierviertelschweins und der Auftakteule mit dem Raumschiff Enterprise! Ein vielleicht etwas modischer Gag, aber angesichts der Hartnäckigkeit, mit der das Star-Trek-Fieber anhält, wohl doch von einiger Dauer. Ich wünsche dem Stück von Uli Führe eine breite Akzeptanz und der neuen Chorreihe von Fidula viel Erfolg!
(Rezension auf ,,kinderstimmbildung.de" XII/2006)

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