Wilhelm Keller
- 8.6.1920 geboren in Wels/Oberösterreich, aufgewachsen in Salzburg
- früh von seiner Mutter musikalisch gefördert. Seinen Vater beschrieb er als „lustigen Mann“, der oft mit ihm, seiner Schwester und seinem Bruder sang und rhythmische Sprachspiele zum Besten gab.
- 1947 lernte er Carl Orff kennen. Im Frühjahr 1950 wurde er von Orff gebeten, den soeben neu erschienenen ersten Orff-Schulwerk-Band einer großen Fachöffentlichkeit vorzustellen.
- Wilhelm Keller kam im Jahre 1950 an die Nordwestdeutsche Musikakademie (heute: Hochschule für Musik) in Detmold. Er entwickelte eine Tonsatzlehre, die neben klassi¬scher auch alte und neue Musik erfasst.
- 1955 erste Veröffentlichung des Liederbuches „Der Sonnenkäfer“ beim Fidula-Verlag
- 1962 kam Wilhelm Keller an das ein Jahr zuvor gegründete Orff-Institut in Salzburg In seinem eigenen, dem Orff-Institut angebundenen Forschungsinstitut für Musikalische Sozial- und Heilpädagogik entwickelte er die Grundlagen einer zutiefst humanistischen Integrationspädagogik, für dessen Umsetzung er sein Leben lang gekämpft hat.
- 1982 zog sich Wilhelm Keller aus dem aktiven Hochschuldienst zurück und genoss, dass nun „alle Tage Sonntag“ sei
- 4.6.2008 in Salzburg verstorben
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