musikpraxis 162 (2/2019)
Erlebnisthema: Flussabwärts im 9/8-Takt
Tanzen mit Kindern: Weit übers Land hören
Schnelle Idee: Bewegungsgedicht „Zwölf Monate in Bewegung“
„performare“: Geisterstunde auf Burg Schauerstein
Musik und bildende Kunst: Kamel in rhythmischer Baumlandschaft
Liedgestaltung: Mit fünf Tönen nach China – Folge II
Rezension: „Januar, Februar, Tanz, April“
8,90 €
Erlebnisthema: Flussabwärts
Ein türkisches Lied bietet Anlass, sich mit einer zunächst ungewohnten Taktart zu befassen. Mit Hilfe von spielerischen Bewegungsübungen, Versen, Tänzen, Fantasiereisen und mit lustigen Frösche-Steinen vermittelt Gabriele Westhoff, wie schnell solch ein Rhythmus in Fleisch und Blut übergehen kann.
Tanzen mit Kindern: Weit übers Land
Ingrid Engel präsentiert Lieder durch die Jahreszeiten zum Singen, Spielen und Tanzen. Da ruft der Kuckuck den Frühling herbei, wird die Farbenpracht des Sommers gefeiert, leuchten herbstliche Laternen auf und pilgern im Winter die Hirten gen Bethlehem.
Schnelle Idee: Bewegungsgedicht „Zwölf Monate in Bewegung“
Durch das Jahr führt auch Ulrike Meyerholz mit zwölf abwechslungsreichen Bewegungsideen, in denen jeder Monat seinen besonderen Charakter hat.
„performare“: Geisterstunde auf Burg Schauerstein
Wie die Burg des ängstlichen Gespensts Baltasar an die Schwäbische Alb gekommen ist, schildert Christina Klemp.
Musik und bildende Kunst: Kamel in rhythmischer Baumlandschaft
Ein Bild von Paul Klee entführt uns in eine exotische Wüstenlandschaft. Verena Dotzler gelingt es, die Elemente des Bildes in tatsächliche Klänge zu übersetzen, in denen „schreitende Kamelrhythmen“ eine besondere Rolle spielen. Mit Instrumenten, Becherklängen und Karawanenbewegungen machen sich die Kinder auf den Weg – zu einer schillernden Fata Morgana?
Liedgestaltung: Mit fünf Tönen nach China
Ulrike Meyerholz hat abwechslungsreiche Lieder gesammelt, in denen das Wasser, die Schwalbe und der Frühling besungen werden. Erklingen können diese Lieder sowohl auf Chinesisch als auch auf Deutsch, untermalt von stimmungsvollen Stabspielklängen. Doch bei aller Schönheit wird auch Raum für kritische Töne geschaffen.
Rezension: „Januar, Februar, Tanz, April” von Ulrike Meyerholz
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